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Aus für Wimbledon: Tennis-Turnier findet 2020 nicht statt

Veröffentlicht: 05.04.20 08:04
Aktualisiert: 05.04.20 08:04
Wimbledon Stadion 2018 - Vorbereitung auf das Turnier
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Am 1. April wurde bekanntgegeben, dass auch die diesjährigen Wimbledon Championships wegen des Coronoavirus ausfallen werden.
Man hätte meinen können, es handele sich um einen Aprilscherz, doch dafür ist die Lage zu ernst.
Damit müssen die Fans nach den French Open auch auf das prestigeträchtige Rasenturnier in London verzichten.

Die erste Absage seit dem zweiten Weltkrieg

Eigentlich sollte das Event vom 29. Juni bis zum 12. Juli stattfinden.
Allerdings war bereits vorauszusehen, dass dies unter den aktuellen Umständen schwierig werden würde.
Die Absage sei den Verantwortlichen zwar nicht leichtgefallen, so Ian Hewitt, Vorsitzender des Veranstaltungskomitees, trotzdem sei es die „richtige Entscheidung“ gewesen.
Dabei handelt es um eine ebenso notwendige wie außergewöhnliche Maßnahme.
Es ist die erste Absage der Wimbledon Championships seit dem zweiten Weltkrieg.

Auch die Tour pausiert weiterhin

Nicht nur beiden Grand Slams in Paris und London fallen dieses Jahr aus.
Sowohl die die ATP- als auch die WTA-Tour pausieren bis auf Weiteres.
Diese Unterbrechung gilt mindestens noch bis zum 13. Juli. Dementsprechend fällt auch die deutsche Rasensaison mit den Turnieren in Stuttgart, Halle, Berlin und Bad Homburg ins Wasser.
Noch hoffen die Verantwortlichen, dass diese Events im Spätsommer oder Herbst nachgeholt werden können.
Für die Wimbledon Championships wird es aber tatsächlich erst im kommenden Jahr weitergehen.

Athleten sind traurig, aber zeigen Verständnis

Wimbledon gehört zu den Höhepunkten jeder Tennissaison. Dementsprechend enttäuscht sind natürlich die Spieler. Allerdings zeigen sie auch Verständnis.
Die Wimbledon-Siegerin von 2018, Angie Kerber, macht beispielsweise darauf aufmerksam, dass es momentan „andere Prioritäten“ als den Sport gebe.
Ähnlich sieht es Roger Federer, der bei den Buchmachern dieses Jahr wieder zu den Favoriten gezählt hätte.
Auch wenn er zugibt, dass er nach der Absage „am Boden zerstört“ gewesen sei.
Man darf auf jeden Fall gespannt sein, ob zumindest die US Open im September stattfinden werden.

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